Naturwunder des Nordens: Wissenswertes über den Giant’s Causeway

Der Giant’s Causeway ist eine faszinierende Laune der Natur. Ein Naturwunder, welches diesen Namen wirklich verdient hat. Du weißt bestimmt wie das ist, wenn man einen dieser hochgelobten Orte besucht. Immer wieder kommt es vor, dass man dann da steht und denkt „so… und jetzt!?“. Mir ging es durchaus schon des Öfteren so.

Jedenfalls hält der Giant’s Causeway im nördlichen County Antrim was er verspricht. Kein Wunder also, dass Jahr für Jahr Tausende Reisende an die Küste pilgern, um sich selbst ein Bild der Naturgewalt zu machen. Was sie sehen, sind fast 40.000 Basaltsäulen, die wie Puzzleteile miteinander verstrickt hinaus ins offene Meer ragen. Jede dieser Säulen hat vier bis acht Ecken und sie passen allesamt nahezu perfekt ineinander.

Der Legende nach..

baute einst der irischer Riese Fionn mac Cumhaill diesen Weg, um nach Schottland zu gelangen. Der schottische Riese Benandonner beleidigte Fionn fortwährend und brachte ihn so sehr in Rage, dass er seinen Feind aufsuchen wollte. Da kein Boot der Welt groß genug war, um den Riesen zu transportieren, brach er Stücke aus der Küste Antrims und baute damit den Damm bis nach Schottland. Aus der Ferne stellte Fionn mac Cumhaill jedoch fest, dass sein schottischer Rivale um Längen größer und schwerer ist als er selbst. Somit kehrte er kurzerhand wieder um.

Benandonner allerdings ließ sich dies nicht gefallen und verfolgte den Iren. Fionn hatte furchtbare Angst, seine Frau Oonagh hatte jedoch einen Plan.

Sie wickelte ihren Riesen-Mann in eine riesige Decke und gab ihn als ihr gemeinsames Baby aus. Benandonner war so erschrocken über die Größe des kleinen Riesens, dass er sich gar nicht ausmalen konnte, wie riesig der Vater dann sein musste.

Aus Furcht kehrte er zurück nach Schottland und zerstörte dabei den Damm, damit Fionn ihm niemals folgen konnte.

Die Insel Staffa (Innere Hebriden Schottlands) beherbergt tatsächlich weitere sechseckige Basaltsäulen, die auf dem Meeresgrund bis nach Nordirland verlaufen. 

Geologen sagen…

die Basaltsäulen sind vor 60 Millionen Jahren durch vulkanische Aktivität in der Erdkruste entstanden. Das langsame Auskühlen der Lava sorgte dafür, dass diese faszinierende Gesteinsformationen zustande kamen.

So oder so..

welcher Geschichte du auch immer nachgehen wirst: der Giant’s Causeway hat seine Erhebung zum UNESCO-Weltkulturerbe und die indirekte Bezeichnung als achtes Weltwunder mehr als verdient.

Tipps für deinen Besuch des Giant’s Causeway:

Der Eintritt in das Visitor Center kostet 9 € pro Person. Ich betone ganz deutlich: in das Visitor Center! Der Besuch des Giant’s Causeway ist definitiv kostenlos, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint. Ihr müsst dafür nur durch die Unterführung am Parkplatz oder neben dem Besucherzentrum vorbei gehen und die 1,5 km zum Damm der Riesen laufen. Im Eintrittspreis des Visitor Centers ist der Shuttlebus, sowie ein Audio Guide enthalten.

Besuche den Giant’s Causeway wenn möglich früh morgens oder spät abends. Ab 19 Uhr verkehren in der Regel keine Touristenbusse mehr und du kannst das Naturwunder ohne Massenandrang genießen. Außerdem färbt die untergehende Sonne die Steine in einen wunderschönen rötlichen Ton. Ein unbezahlbarer Anblick! (Vorausgesetzt du verzichtest auf den Shuttleservice und gehst die Strecke zu Fuß, was übrigens gut machbar ist 😉 )

Es gibt vor Ort einen Wanderweg, der dich von der Küste weg hoch zu den Klippen bringt. Von dort hast du einen sagenhaften Ausblick auf den Damm der Riesen. (Zumindest wenn kein Nebel aufzieht, was leider keine Seltenheit ist)

 

Wenn du dich über die vielen Münzen in den Gesteinsspalten wunderst: es handelt sich dabei um altes (Touristen-)Ritual, wonach es Glück bringen soll, Pennys an uralten Felsen zu hinterlassen.

 

Dieser Artikel entstand in Kooperation mit Gruene-Insel.de.

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  • Auch Zuhause gibt's hin und wieder was zu entdecken 😊

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  • #Naturwunder Giant's Causeway - traumhaft schön! 😍

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  • Schöner geht kaum! 👌nochmal die weißen Klippen in #Nordirland 
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  • Trotz oder wegen dem Nebel.. ein fantastischer Blick auf die Blaskets!
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