Paris & ich – wie Frankreichs Hauptstadt mich überzeugte

Paris ist eine wundervolle Stadt. Es hat zwar 24 Jahre gedauert, bis ich das erkennen durfte, aber jetzt weiß ich es. Die Stadt der Liebe ist definitiv eine Reise wert! Mein erster Artikel zu Frankreichs Hauptstadt wird also ganz bestimmt nicht der Letzte sein!

Wenn der liebe Gott sich im Himmel langweilt, dann öffnet er das Fenster und betrachtet die Boulevards von Paris. „

Heinrich Heine hat völlig recht. Nicht nur der liebe Gott betrachtet die Boulevards von Paris. In einem Café sitzend, auf einer Parkbank oder an der Haltestelle: die Stadt bietet an jeder Ecke genügend zum Betrachten. Ob es sich dabei nun um die prachtvollen Häuser mit ihren romantischen Eisenbalkonen handelt oder die liebevoll angelegten Parkanlagen inmitten des geschäftigen Zentrums. Vielleicht meinte er damit auch nur das wilde Treiben auf der Champs-Élysées oder das bunte Menschenaufkommen am Eiffelturm. Ich für meinen Teil würde vermutlich den ganzen Tag das perfekte Verkehrschaos um den Arc de Triomphe beobachten.

Was auch immer Gott laut Heine beblickt, Paris hat einen ganz besonderen Charm. Oft wird davon gesprochen und ich habe es um ehrlich zu sein nicht erwartet. Ihr wisst ja wie das ist mit diesen hoch angepriesenen Dingen.. man erwartet zu viel und wird dann enttäuscht. Aber dieses Mal gab es keine Enttäuschung. Paris hat Charm – auf seine eigene Art und Weise!

Besonders bezaubernd sind tatsächlich die kleinen französischen Bäckereien (Boulangerie). Macarons, Baguette, Croissaints.. genauso wie unsereins sich das vorstellt. Während die Damenwelt morgens ihren Café au lait und ein gutes Buch genießt, gönnen die Herren in Anzug und Krawatte sich ihren Café noir für unterwegs. So läuft es zumindest am Montmartre.

Tipp: Meide Cafés rund um die Sehenswürdigkeiten. Diese sind im Vergleich zu anderorts unglaublich teuer. Ein Kaffee kostet dort gerne mal 10 €!

 

Ein besonders schöner Anblick ist die Sacré-Coeur. Von allen Basiliken Paris‘, empfand ich diese als am prächtigsten. Obwohl sie im Verhältnis zu anderen Kirchen sicherlich nicht die Größte darstellt. Aber durch die weitläufigen Treppen mit ihren 237 Stufen und die weißen, geschwungenen Geländer wirkt das Gebäude sehr eindrucksvoll. Der Platz vor der Basilika bietet zudem einen fantastischen Blick über die Stadt.

Tipp: wer die Treppen meiden möchte, kann für 6 € mit einem kleinen Zug zur Sacré-Coeur hoch fahren. Dieser startet unweit vor dem  Moulin Rouge. 

 

An das Louvre hatte ich persönlich kaum Erwartungen. Ich würde mich selbst nicht unbedingt als kunstbegeistert bezeichnen. Von Außen wirkt der Bau allerdings bereits sehr spannend. Die Glaskuppel, welche der unterirdischen Ausstellung Licht spendet, strahlt regelrecht in der Sonne. Die rundherum angelegten Wasserläufe laden geradezu zum Platznehmen und Verweilen ein.

Die lange Schlange am Eingang hat mich auch vor Ort nicht motiviert das Museum zu besuchen. Aber auch von Außen betrachtet ist das Louvre durchaus einen Besuch wert.

Tipp: Kaufe die Tickets unbedingt vorab! Günstiger gibt es diese in Kombination mit anderen Attraktionen, beispielsweise dem Eiffelturm oder einer Bustour

 

Das Musée de l’Armée birgt die französische Millitärsgeschichte. Eine halbe Millionen Objekte aus Kriegszeiten werden hier ausgestellt. Panzer, Rüstungen, Orden, Kanonen… Letzteres ziert bereits den weitläufigen Garten des Gebäudes. Übrigens liegt hier auch Napoleon der l. begraben. Deutlich zu erkennen an der übergroßen Statue im Innenhof des Museums.

 

Tipp: Den schönsten Blick auf den Eiffelturm hat, wer vom Musée de l’Armée Richtung Petit Palace geht. Auf der Brücke Pont Alexandre lll. bietet sich eine tolle Kulisse inklusive Turmblick!

Apropos Eiffelturm: die Franzosen lieben das Picknicken. Wer es ihnen gleichtun möchte, dem empfiehlt es sich dieses im Park rund um das Pariser Wahrzeichen abhalten. Es ist kein Mythos, dass von diesem überdimensionalen Stahlgebilde ein gewisser Flair ausgeht! Wer den Eiffelturm erklimmen möchte, sollte die Karten bereits im Voraus bestellen. Wartezeiten von bis zu drei Stunden sind keine Seltenheit!

 

Vor allem Abends lohnt sich der Weg zum Jardins du Trocadéro. Der Blick auf den Eiffelturm und die Stadt ist hier besonders schön.

 

Tipp: Auf der Dachterrassen der Galeries Lafayette, Paris‘ Nobelkaufhaus, habt ihr auch einen tollen Blick auf die Stadt. Die Terrasse befindet sich im 7. Stockwerk und der Zutritt ist kostenlos! 

3 Kommentare zu “Paris & ich – wie Frankreichs Hauptstadt mich überzeugte

  1. hmm, Heine und Paris, die Stadt in der er 1856 starb. Der Eiffelturm wurde erst 30 Jahre später erbaut. Also kann er noch nicht das Menschenaufkommen unter dem Bauwerk gemeint haben. Egal, Dein Bericht gefällt mir natürlich trotzdem – und der Heinrich H. hätte auch seine Freude.

    1. Ich bin beeindruckt lieber Aras!
      Also nein, vermutlich meinte er den nicht. Es dauerte auf zig Jahre länger, bis der Trubel sich dort überhaupt einstellte. Die Pariser hassten den Turm ja zu Beginn.
      Ich schätze auch, dass Heine keine Ahnung hatte, was sich irgendwann um den Arc de Triomphe abspielen wird.
      Danke dir 😊😉

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  • Auch Zuhause gibt's hin und wieder was zu entdecken 😊

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  • Der #YosemiteNationalpark ist einer der schönsten Nationalparks die ich je gesehen habe! Gigantische Wasserfälle und wundervolle Seen 👌

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  • Nein. Nicht wirklich Paris. Vegas! 🥂🏅 Die Stadt der Sünde 👹

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  • #Naturwunder Giant's Causeway - traumhaft schön! 😍

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  • Schöner geht kaum! 👌nochmal die weißen Klippen in #Nordirland 
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  • Trotz oder wegen dem Nebel.. ein fantastischer Blick auf die Blaskets!
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